Fluffiges Garlic Naan aus der Pfanne

Einfaches Rezept für fluffiges Garlic Naan aus der Pfanne! Weiches indisches Knoblauchbrot mit Joghurt, selbstgemachtem Knoblauchöl & Kräuterbutter. Perfekt zu Butter Chicken!

Fluffiges Garlic Naan aus der Pfanne – Indisches Knoblauchbrot einfach selber machen

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Wer schon einmal beim Inder gegessen hat, weiß: Ein gutes Curry ist nur die halbe Miete – der heimliche Star auf dem Tisch ist das ofenfrische, herrlich buttrige Garlic Naan! Außen leicht knusprig mit köstlichen Röstblasen, innen watteweich und getoppt mit reichlich Knoblauch-Kräuter-Butter.

Das Beste daran? Du brauchst dafür keinen traditionellen Lehmofen. Mit einer ganz normalen beschichteten Pfanne gelingt dir dieses Knoblauch-Fladenbrot zu Hause mindestens genauso gut!

Woher kommt Naan eigentlich und was macht es besonders?

Das Wort Nān stammt ursprünglich aus dem Persischen und bedeutet schlichtweg „Brot“. Seinen Ursprung hat das Fladenbrot im Raum Zentralasien und Indien, wo es bereits vor Jahrhunderten an königlichen Höfen serviert wurde.

Traditionell wird Naan in einem glühend heißen Tandoor (einem zylindrischen Lehmofen) gebacken: Der Teig wird von Hand flachgezogen und direkt an die glühende Innenwand des Ofens geklatscht. Durch die enorme Hitze wirft der Teig binnen Sekunden riesige Blasen und bekommt sein typisches Raucharoma.

Im Gegensatz zu einfachen Fladenbroten wie Roti oder Chapati ist Naan ein gesäuerter Hefeteig mit Joghurt:

- Der Joghurt sorgt für die unvergleichliche Saftigkeit und Zartheit der Krume.

- Knoblauch und Butter am Ende verwandeln das schlichte Fladenbrot in die beliebteste Variante überhaupt: aromatisches Garlic Naan!

Geling-Garantie für den Hefeteig: Darauf musst du achten

Ein weicher, elastischer Hefeteig ist das Geheimnis für fluffiges Naan. Damit dir der Teig perfekt aufgeht, helfen diese Kniffe:

- Die richtige Wassertemperatur: Hefe ist empfindlich. Das Wasser muss lauwarm sein (ca. 35–38 °C). Ist es zu heiß, stirbt die Hefe ab; ist es zu kalt, kommt sie nicht in Schwung. Der Teelöffel Zucker dient der Hefe als optimaler Starter.

- Ausgiebig kneten: Nimm dir mindestens 8 bis 10 Minuten Zeit zum Kneten – egal ob mit den Händen oder der Küchenmaschine. Durch das Kneten baut sich das Klebergerüst (Gluten) auf. Der Teig verwandelt sich von einer klebrigen Masse in eine samtige, elastische Kugel, die sich vom Schüsselrand löst.

- Mein Geheimtipp – Selbstgemachtes Knoblauch-Olivenöl im Teig: Statt gewöhnlicher geschmolzener Butter gebe ich direkt 2 EL selbstgemachtes Knoblauch-Olivenöl mit in den Teig! So zieht das feine Knoblaucharoma von Anfang an durch jede Faser des Brotes.

Garlic Naan

Fluffiges Garlic Naan aus der Pfanne – Indisches Knoblauchbrot selber machen
Zubereitungszeit 10 Minuten
Ruhezeit und Backzeit 1 Stunde 30 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 40 Minuten
Portionen: 10 Stück
Kalorien: 100

Zutaten
  

Für den Teig:
  • 500 g Weizenmehl Typ 405
  • 1 Päckchen Trockenhefe (7g)
  • 1 TL Salz
  • 120 g Naturjoghurt
  • 210-230 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL selbstgemachtes Knoblauch Olivenöl
Für die Knoblauch-Kräuter-Butter:
  • 80-100 g weiche oder flüssige Butter
  • 4-6 Zehen Knoblauch fein gehackt
  • 3-4 EL frisch gehackter Koriander
  • 1 Prise Salz

Zubereitung
 

  1. Teig ansetzen & kneten:
    Mehl, Trockenhefe, Zucker und Salz in einer großen Rührschüssel vermischen.
    Den Naturjoghurt, das Knoblauch-Olivenöl und etwa 200 ml des lauwarmen Wassers hinzufügen.
    Den Teig für ca. 8 bis 10 Minuten kräftig kneten. Sollte er zu trocken wirken, das restliche Wasser esslöffelweise nachgießen. Der fertige Teig sollte geschmeidig, weich und elastisch sein.
    Den Teig zu einer glatten Kugel formen, die Schüssel leicht bemehlen oder einölen und abgedeckt an einem warmen Ort für ca. 60 Minuten ruhen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  2. Portionieren & Ruhen lassen:
    Den aufgegangenen Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und mit einer Teigkarte in 10 gleich schwere Portionen (je ca. 85–90 g) teilen.
    Die Stücke zu kleinen, glatten Kugeln schleifen.
    Wichtig: Die Teigkugeln vor dem Ausrollen unter einem Tuch nochmals 5–10 Minuten entspannen lassen. So zieht sich der Teig beim Ausrollen auf etwa 16–18 cm Durchmesser nicht wieder wie ein Gummiband zusammen!
  3. Ausbacken in der Pfanne:
    Eine beschichtete Pfanne (oder eine gusseiserne Pfanne) auf mittlerer bis hoher Stufe ohne zusätzliches Fett erhitzen.
    Eine Teigkugel auf einer leicht bemehlten Fläche oval oder rund ausrollen (ca. 3–4 mm dick).
    Den Teigfladen vorsichtig in die heiße, trockene Pfanne legen.
    Nach etwa 1 bis 2 Minuten bilden sich an der Oberfläche sichtbare Bläschen und die Unterseite bekommt typische goldbraune Röstflecken.
    Den Fladen wenden und auf der zweiten Seite nochmals ca. 1 bis 1,5 Minuten backen, bis er schön aufgebläht ist.
  4. Veredeln & Warmhalten:
    Für das Topping die Butter schmelzen und mit dem feingehackten Knoblauch, den frischen Kräutern und einer Prise Salz verrühren.
    Das heiße Naan-Brot direkt nach dem Herausnehmen aus der Pfanne großzügig mit der Knoblauchbutter bepinseln.
    Warmhalte-Tipp: Die fertigen Brote aufeinanderstapeln und sofort mit einem sauberen Küchentuch abdecken. Durch den warmen Eigendampf bleiben die Naans watteweich und elastisch!

Wozu passt Garlic Naan am besten?

Garlic Naan ist die absolute Krönung zu jedem cremigen Curry – allen voran natürlich zu meinem cremigen Butter Chicken! Du kannst damit die samtige Sauce bis auf den letzten Tropfen aus der Schale tunken. Aber auch als Beilage zum Grillen, zu mediterranen Dips oder einfach pur frisch aus der Pfanne ist es ein Genuss.

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Fluffiges Garlic Naan aus der Pfanne